Was Orthopäden über Ischiasschmerzen wissen – und Ihnen nie sagen werden

Von Dr. Hermann Schilling, Physiotherapeut | 5 min Lesezeit

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie wahrscheinlich nicht zum ersten Mal auf der Suche nach einer Antwort. Mehrere Orthopäden. Foren. Facebook-Gruppen. MRTs. Und immer dasselbe: Spritzen. Schmerzmittel. Physio. „Geben Sie dem Ganzen Zeit."

Ich bin Dr. Hermann Schilling, Physiotherapeut seit 23 Jahren. Das liegt nicht an Ihnen. Es liegt am System.

Ich weiß das, weil meine eigene Frau Andrea jahrelang mit Ischias gelebt hat. Über 8.000 Euro in fünf Jahren – nichts hat länger als ein paar Wochen gehalten. Erst als ich das Problem mechanisch durchdacht habe, haben wir die Lösung gefunden.

Hier sind die 5 Gründe, warum die meisten Ischias-Behandlungen scheitern.

GRUND 1: Die echte Ursache ist mechanisch nicht entzündlich

Ihr Ischiasnerv verläuft direkt unter Ihrem Sitzknochen. Genau dort, wo Sie acht Stunden am Tag draufsitzen.

60, 70, 80 Kilogramm Körpergewicht – jeden Tag konzentriert auf eine münzgroße Fläche. Direkt auf den Nerv.

Das ist die wahre Ursache. Keine Entzündung. Kein Muskel. Reiner mechanischer Druck.

GRUND 2: Deshalb scheitern Spritzen, Tabletten und Physio

Cortison betäubt die Entzündung. Tabletten dämpfen das Schmerzsignal. Physio lockert die Muskulatur.

Keine dieser Behandlungen ändert ein Gramm am Druck auf den Nerv.

Sie setzen sich ins Auto. Sitzen acht Stunden im Büro. Der Druck baut sich wieder auf. Die Behandlung verpufft.

Wie ein tropfender Wasserhahn, den Sie mit dem Lappen abwischen statt zudrehen.

GRUND 3: Krankenhäuser haben die Lösung seit 30 Jahren

Schauen Sie auf jede Intensivstation. Die Stühle und Betten der bettlägerigen Patienten haben eine Technologie aus den 1990er Jahren: Druckumverteilung über Gel- oder Wabenstrukturen.

Das Prinzip: Statt zwei Druckpunkten verteilt sich das Gewicht auf hunderte Stützpunkte. Der Druck pro Quadratzentimeter sinkt drastisch.

Pflegekräfte kennen es. Sanitätshäuser verkaufen es für 200–400 Euro. Für zu Hause empfiehlt es Ihnen niemand. Weil daran niemand verdient.

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GRUND 4: So funktioniert Druckumverteilung – physikalisch erklärt

Drücken Sie Ihre Faust in Memory-Foam. Nach drei Sekunden spüren Sie die harte Unterlage. Der Schaum ist plattgedrückt.

Genau das passiert nach 45 Minuten unter Ihrem Sitzknochen.

Eine Wabengel-Struktur knickt unter Druck nicht nach unten, sondern seitwärts. Die Last geht an benachbarte Säulen weiter. Druck verteilt sich in die Fläche statt in die Tiefe.

Das ist keine Polsterung. Das ist ein anderes physikalisches Prinzip.

GRUND 5: Das €44-Milliarden-Geschäft mit Ihrem Rücken

Der deutsche Rücken-Markt ist 44 Milliarden Euro schwer. Spritzen, OPs, Reha, Schmerzkliniken.

Eine ganze Branche lebt davon, dass Ihr Rücken nicht heilt. Eine simple Druckumverteilungsfläche, die das Problem an der Wurzel löst, passt nicht in dieses System.

Sie taucht nur dort auf, wo jemand Ihnen unter vier Augen die Wahrheit sagt.

So wie wahrscheinlich vor einer Stunde – als Sie hierher geklickt haben.

Das Kissen, das das mechanische Problem löst

Ich habe eine Wabengel-Matrix entwickeln lassen, die genau das tut: Körpergewicht über hunderte Stützpunkte verteilen. Sinkt nicht ein. Verformt sich nicht. Liegt auf jedem Stuhl, im Auto, im Büro, auf dem Sofa.

Meine Frau Andrea sitzt seit drei Jahren darauf. Keine Spritze mehr. Sie tanzt wieder. Sie schläft durch.

Ich habe es nicht erfunden, um zu verkaufen. Ich habe es entwickelt, weil ich nichts gefunden habe, was für sie funktioniert.

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    „Nach 4 Monaten endlich eine Behandlung die hält"

    L5/S1 seit Januar, dritte PRT-Spritze hinter mir. Jedesmal das gleiche — zwei Wochen Ruhe dann zieht es wieder ins Bein. Hab das Kissen vor 6 Wochen im Büro ausprobiert, einfach weil meine Frau es immer wieder gesagt hat. Die letzte Spritze hält jetzt über 8 Wochen. Mein Schmerztherapeut meinte das sei ungewöhnlich.

    Dietrich K., 54, Frankfurt

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    „Endlich wieder durchgeschlafen"

    Das Brennen in dem Ischias hat mich jede Nacht gegen halb vier geweckt. Ibu 600 hilft nur begrenzt und der Magen macht auch nicht mehr mit, Magenschoner hin oder her. Zwei Wochen mit dem Kissen im Büro und auch abends beim Fernsehen — und die Nächte sind wieder normal. Wusste gar nicht mehr wie sich das anfühlt.

    Silke R., 49, Stuttgart

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    „OP-Gespräch abgesagt, Orthopäde versteht es nicht"

    Mein Orthopäde wollte bei mir operieren, L5/S1, obwohl Hausärztin und Physio beide gesagt haben das ist zu früh. Ich bin 53 und wollte nicht gleich unters Messer. Das Kissen war für mich der letzte Versuch vorher. Nach 5 Wochen waren die Ausstrahlungen ins Bein deutlich besser, nach 10 fast weg. Das OP-Gespräch hab ich abgesagt. Mein Orthopäde versteht das bis heute nicht.

    Andreas M., 51, Hamburg

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    „Projektleiterin, 8 Stunden Meetings — ging vorher nicht"

    Ich bin Projektleiterin, 6-8 Stunden Meetings pro Tag. Seit dem BSV im Juni musste ich alle 30 Minuten aufstehen, in Kundenterminen war mir das so unangenehm. Hab dann das Kissen bestellt, eigentlich ohne große Erwartungen, nach allem was ich vorher probiert hatte. Seit 4 Wochen komme ich durch 90-Minuten-Meetings ohne aufzustehen. Kollegen sagen ich wirke entspannter. Bin ich auch.

    Tanja B., 47, Köln

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    „Reha hat geholfen, zwei Wochen später war alles wieder da"

    3 Wochen Reha waren wirklich gut, ich war voller Hoffnung. Zwei Wochen nach Rückkehr an den Schreibtisch — alles zurück auf Null. Frustrierend sowas. Die Schmerztherapeutin hat mir dann erklärt warum das so ist, der Druck auf die Bandscheibe beim Sitzen. Sie hat das Kissen selbst empfohlen, das hat mich überzeugt. Hab jetzt seit 8 Wochen das Gefühl dass die Reha-Fortschritte endlich halten.

    Heinrich W., 53, München

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    „Taubheit im großen Zeh geht langsam zurück"

    Seit März Taubheit im linken großen Zeh. Aufgefallen ist es mir abends beim Socken-Ausziehen. Der Neurologe meinte der Nerv ist gereizt von L5/S1, nichts was man operieren müsse, aber es müsse Druck weg. Hab dann über einen Bekannten das Kissen entdeckt, den Rest hab ich eigentlich nur aus Verzweiflung probiert. Nach 6 Wochen ist die Taubheit deutlich besser, nicht ganz weg aber deutlich weniger.

    Peter H., 56, Düsseldorf

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